HIMBEEREN & GLITZER?

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Einen Namen für einen Food Blog zu finden, ist heute gar nicht mehr so einfach. Entweder kombiniert man einige Lebensmittel, die man mag. Bildet ein Kunstwort aus dem eigenen Namen und einem Küchenthema. Oder man macht es wie ich und schaut sich seine wichtigste Quelle der Inspiration an: Pinterest. Meine dortigen Likes bestanden fast alle aus Glitzer und der Farbe rosa, die ich mit Himbeeren assoziiere.

Als ich im August 2015 mit dem Bloggen anfing, wollte ich erst über Küchenkunst und DIY-Projekte schreiben. Die Himbeeren waren für die Küche, der Glitzerstaub für die Bastelecke. Das Kochen und Backen mit anschließendem Anrichten und Fotografieren nahm mich zeitlich aber so in Anspruch, dass DIY auf der Strecke blieb. Okay, das ist gelogen. Stricken und häkeln kann ich halbwegs, meine selbst geschnibbelten Geburtstags- und Weihnachtskarten sind ganz verwertbar, aber beim Töpfern kommen schon nur noch Verbrechen raus und meine Frustrationstoleranz ist am Basteltisch nicht sehr hoch, weil ich eine Perfektionistin bin. Ein Etsy-Künstler werde ich definitiv nicht.

DIE FRAU HINTER DEN BILDERN

... die nicht gern über sich selbst schreibt!
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Ich heiße Fiona, bin Mitte 20 (ich will nicht 26 schreiben müssen) und wohne in der Frankenmetropole Nürnberg.

Die Geschichte, wie ich kochen und backen lieben lernte, wird euch leider nicht umhauen vor Sensationscharakter. Keine Essstörung. Keine plötzliche dramatische Erkenntnis einer jahrelang unentdeckten Zöliakie. Kein Fitness-Fetischismus. Und auch nicht die Erkenntnis, dass die Lebensmittelindustrie/die Illuminaten/wer auch immer uns alle umbringen will.

Früher habe ich lieber gebacken als gekocht. Danach gab’s Süßes zur Belohnung und es konnte wenig schief gehen. Bis die Erkenntnis kam, dass Selbstgekochtes eben doch das beste Essen der Welt sein kann.

Neben dem einen oder anderen Menschen liebe ich frisches, gesundes Essen, Shoppingtouren, Fotografie, Reisen, das bisschen DIY, das ich kann – und allem voran mein freches, selektiv-forderungsabhängig hörbehindertes Beaglemädchen. Du hast noch nie richtig geliebt, wenn du noch keinen Beagle kennen gelernt hast! 

Im „echten Leben“ bin ich Senior Marketing Managerin und spezialisiert auf Suchmaschinenmarketing und Social Media. Den Rest kann ich aber auch ganz gut.

Studiert habe ich an der BAW und bin Diplom-Werbefachwirtin. Deshalb kann ich das.

Neben diesem Blog setze ich das alles auch noch für einige Facebook-Fanpages ein, zum Beispiel für mein Projekt „Wir lieben Nürnberg„, das du selbstverständlich liken darfst.

WIE KOMMEN DIE REZEPTE IN DEN BLOG?

Manchmal kommt selbst aus meinen Töpfen unansehnlicher, aber leckerer Soulfood-Matsch. Dieser schafft es selbstverständlich nicht in den Blog - es sei denn, er begibt sich vorher zum Stylisten. Denn ich suche die Rezepte für Himbeeren & Glitzer nach gewissen Kriterien aus...
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Sie sind ansehnlich.

Das Auge isst mit, sagst du? Gut!

Ich liebe Rezepte, die man appetitlich anrichten kann. Das Abendessen sieht so viel genießbarer aus, wenn es nicht in einer Riesenschüssel schwimmt – und du dich fragen musst, ob das da drin Tentakel sind oder nur ein interessant geformtes Stück Wurzelgemüse.

Deshalb konzentriere ich mich auf Rezepte, die optisch Eindruck machen, ohne dass du dafür zwingend Food Stylist sein musst. Bin ich ja auch nicht. Alles, was nicht schön aussieht, bearbeite ich entweder so lange, bis es seine Einstellung zur Ästhetik ändert, oder es muss sich einen anderen Blog suchen.

Sie sind (halbwegs) gesund.

In unserer Kindheit war das anders… doch heute liebe ich gesundes Essen. Ich würde es jederzeit einem Kuchen oder Fast Food vorziehen.

Vegetarisch, vegan, glutenfrei, Low Carb… ja, alles ganz nett. Gelegentlich kommen Rezepte heraus, die einem dieser Kriterien entsprechen. Das ist aber Zufall. Ich esse so, wie es mutmaßlich die meisten von uns tun. So, wie ich gerade Bock drauf habe.

Ich mache mir aber durchaus Gedanken darüber, wie unser Essen ein klein wenig gesünder ausfallen könnte. Gemüse, frische und gute Zutaten und möglichst viel Selbstgemachtes sind das, worauf es mir ankommt.

Sie sind kreativ.

Mettigel, Jell-O Salads und Hackfleischsonnen haben wir alle schon oft genug gesehen und sie hauen keine Sau um. Haben sie auch nie.

Dann lieber einen richtig guten Klassiker oder ein total simples, aber gutes Rezept.

Bei den meisten Rezepten versuche ich, etwas Neues einfließen zu lassen oder etwas anders zu machen als bisher. Nur, weil es aus welchem Jahrzehnt auch immer stammt oder wir es schon immer so gegessen haben, muss es nicht so bleiben, oder? Mit bekannten und alten Gewürzen, exotischen Superfoods und Helden vom heimischen Acker können wir noch so vieles machen, woran sich niemand bereits satt gegessen hat. Und wenn es kein umgedichteter Klassiker ist, umso besser – ganz neue Kreationen mag ich am liebsten!

Sie sind nachmachbar.

Trotz Blog habe ich selten die Küchengeräte und die Zeit, alles 100% selbst zu machen und anschließend Petit Fours zum Nachtisch zuzubereiten. Du auch nicht – oder?

Bei allem Anspruch an gesunde, frische Zutaten, möglichst wenig Industrie-Fertig-Giftmischungen und geschmacklose Packungspampen… ich versuche, zumindest die meisten Rezepte so zu gestalten, dass sie an einem stressigen Abend in der Woche nach der Arbeit noch nachmachbar sind. Wir haben schließlich alle noch anderes zu tun außer zu kochen…

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